{"id":54,"date":"2023-02-10T14:19:56","date_gmt":"2023-02-10T13:19:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/?p=54"},"modified":"2023-07-26T18:13:00","modified_gmt":"2023-07-26T16:13:00","slug":"warum-lilypond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/2023\/02\/warum-lilypond\/","title":{"rendered":"Warum Lilypond?"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.21.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/double-lily-modified3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-59 alignleft size-full\" width=\"232\" height=\"139\" srcset=\"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/double-lily-modified3.png 321w, https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/double-lily-modified3-300x179.png 300w\" sizes=\"(max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><br \/>\nIch nutze Lilypond seit mehr als 10 Jahren. Mit diesem Programm habe ich schon viel Musik zu Papier gebracht, da mir von Anfang an der Umstand gefiel, musikalischen Inhalt und ihre Darstellung voneinander zu trennen. Zudem sind mit Lilypond Notationen, die von der klassischen Schreibweise abweichen, deutlich leichter umzusetzen.<\/p>\n<p>Aufmerksam wurde ich, als ich auf die Schnelle Gesangbuchzeilen f\u00fcr einen Gottesdienstzettel vorbereiten musste, die ein bestimmtes Format aufweisen. Das ist nat\u00fcrlich auch mit den g\u00e4ngigen Programmen leicht m\u00f6glich, aber mit Lilypond er\u00f6ffnete sich ein Weg, der mich programmieren lie\u00df, wie das Ergebnis aussehen soll, ohne dass ich mit der Maus Elemente in einer WYSIWYG-Ansicht verschieben musste.<\/p>\n<p>Damit wurde auch mein Forschergeist geweckt zu untersuchen, wie ich auf diese Weise die Daten in der Musik strukturieren kann. Mit der Zeit habe ich mir eine Sammlung an Hilfsmitteln erarbeitet, mit denen ich schnell unterschiedliche Anforderungen an die Noten erf\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>Zu den einzelnen Werkzeugen, die ich einsetze, soll es sp\u00e4ter noch einzelne Artikel geben (lalily Templates, Edition Engraver). Hier m\u00f6chte ich nur kurz meine Arbeitsweise skizzieren: H\u00e4ufig besteht die Vorlage der zu setzenden Noten aus handschriftlichem Material. Um dieses schnell und mit m\u00f6glichst wenigen Schreibfehlern zu transkribieren, synchronisiere ich die Zeilen mit der Vorlage. Um dies zu erreichen erfasse ich zuerst die Struktur des Musikst\u00fcckes, n\u00e4mlich Takt- und Tonarten sowie die Anzahl der Takte. Danach erstelle ich eine Liste der Taktanzahl je Zeile, die f\u00fcr die \u201cKorrekturumbr\u00fcche\u201d verwendet wird. Wenn ich jetzt sukzessive die Noten der einzelnen Stimmen eingebe, erscheinen fast diplomatisch synchron mit dem Original, so dass Fehler schnell zu erkennen sind. Die Korrekturumbr\u00fcche werden dann f\u00fcr das finale Layout einfach \u201causgeschaltet\u201d und durch andere ersetzt. Die Noten der einzelnen Stimmen werden so gespeichert, dass sie eindeutig adressiert werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen sie mit unterschiedlichen Templates je nach Bedarf zusammengesetzt werden. Dabei werden immer die selben Noten verwendet, so dass eine \u00c4nderung oder Korrektur nur an einer Stelle vorgenommen werden muss. Das ist eine Eigenschaft, die die g\u00e4ngigen Notensatzprogramme, wie Finale, Sibelius oder MuseScore, inzwischen nat\u00fcrlich auch bieten. Dennoch bleibt dieses System flexibler und kann durch Vorlagen schnell die gew\u00fcnschte Ausgabe produzieren. \u00c4nderungen im Layout lege ich je nach Ausgabe an. Wenn ich in der Ausgabe einen Bogen sehe, der mit einem anderen Element kollidiert, so gebe ich die entsprechende Anweisung mit einer Markierung ein, f\u00fcr welche Ausgabedatei sie g\u00fcltig sein soll. So kann ich aus der selben Notenquelle unterschiedlichste Darstellungen produzieren, in denen Layout-Korrekturen nach Anforderung umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Dies ist eine sehr kurze Einf\u00fchrung in meine Arbeit mit Lilypond. Dies wird m\u00f6glicherweise in Zukunft erweitert und \u00fcberarbeitet. Andere Artikel sollen folgen.[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was hat mich dazu gebracht Lilypond einzusetzen? Welche Eigenschaften sind es, die mich dieses Werkzeug anderen Notationsprogrammen vorziehen l\u00e4sst?<br \/>\nAnhand dieser Fragen erkl\u00e4re ich auch ein wenig meine Arbeitsweise mit diesem Notations-Programm.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":195,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-54","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lilypond"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":265,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54\/revisions\/265"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media\/195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jan-peter-voigt.de\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}